Chronik

Der SV DJK Werpeloh begann im Jahr 1934 mit seiner Vereinsgeschichte. Gegründet von sportbegeisterten Männern, die im Jahr 1934 das erste Mal als Fußballmannschaft an einem offiziellen Punktspiel in der 3. Kreisliga Hümmling teilnahmen.

Zur damaligen Zeit üblich auf dem Hümmling: Der Anschluss im katholischen Sportverband der Deutschen Jugendkraft (DJK), denn die katholische Kirche sah durchaus im Sport als Ertüchtigung einen fairen Wettkampf, den es zu unterstützen galt.

Doch auch die Deutsche Geschichte hinterließ in Werpeloh ihre Spuren. Als Hitler an die Macht kam, ließ er alle DJK-Vereine auflösen. Die Männer des SV DJK Werpeloh sollten dafür ihre Trikots und die Kasse abgeben, dies wussten die Fußballer aber zu umgehen, versteckten ihre Kleidung und auch das Geld in der Kasse. Dies hatte zur Folge, dass die Mannschaft nicht mehr an Punktspielen teilnehmen durfte – dennoch hielten sie ihren Spielbetrieb aufrecht. Bedingt durch die Einziehung vieler Spieler zur Wehrmacht wurde der Spielbetrieb während der Kriegszeit eingestellt.

Doch Sport verbindet: So dauerte es einige Zeit nach Ende des 2. Weltkrieges ehe sich wieder sportbegeisterte Männer fanden, die einen Sportplatz an der Börger Straße errichteten. Bevor der heutige Sportplatz an der Wippinger Str. am 23. April 1967 eingeweiht wurde, spielten die Männer einige Jahre auf dem Gelände im Sünnekamp. Auch die ersten Umkleidekabinen des Vereins entstanden 1970 am heutigen Platz.

Vor allem in den letzten Jahren hat sich die Ausrichtung des Vereins stark gewandelt. Beim SV DJK Werpeloh will man Mann und Frau, Jung und Alt für Sport begeistern, Fairness lehren und auch die Themen Jugendarbeit, Gesundheit und Geselligkeit stehen ganz oben auf der Agenda.

Neben Fußball gibt es auch Tischtennis, Gymnastik, Volleyball, Reiten, Kindertanz und Line-Dance im sportlichen Angebot. Außerdem wird alle zwei Jahre ein Kinderzeltlager organisiert. Und auch Fußballschulen (HSV und Werder Bremen) kommen gerne auf die Kampfbahn Rote Erde. 
Zurzeit zählt der Sportverein rund 230 Mitglieder.